Wer spricht für Ihren Betrieb - Mitarbeitende als Stimme des Unternehmens

«Wer spricht für Ihren Betrieb, wenn nicht die Firmenseite?» In diesem Halbtag klären Sie, wer im Haus sprechen könnte und will, wie Sie Freiwillige gewinnen und welche Leitplanken es braucht, damit es hält.

9. November 2026

Haus der Wirtschaft
ab 13:30 Uhr
4 Std 0 Min.

2. März 2027

Haus der Wirtschaft
ab 13:30 Uhr
4 Std 0 Min.
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Speaker

Volker Fröse

Volker Fröse ist Sprach- und Kommunikationswissenschaftler, KI-Experte, Content Creator und Podcaster. Er hat auf LinkedIn ein Netzwerk von über 10'000 Followern aufgebaut und veröffentlicht jährlich über tausend Beiträge auf den sozialen Medien. Er arbeitet mit KI-Werkzeugen und legt zugleich Wert darauf, dass Inhalte, Netzwerk und Interaktion persönlich und echt bleiben. Zusammen mit Sarah Ensner hat er LEAP gegründet.

Sarah Ensner

Sarah Ensner ist Senior Business Analystin und Projektleiterin mit über zwanzig Jahren internationaler Erfahrung in Finanzdienstleistung, Pharma und bei internationalen Organisationen. Zusammen mit Volker Fröse hat sie LEAP gegründet, ein Programm, das Menschen befähigt, LinkedIn zu nutzen, ohne sich vertieftes Expertenwissen aneignen zu müssen: für Unternehmen, Selbstständige, KMU, Lernende und Stellensuchende. In den Kursen bringt sie die Prozesssicht ein, also die Frage, wie ein Vorhaben im Betrieb verankert wird, damit es nach dem Start nicht liegen bleibt.

Employee Advocacy heisst: Mitarbeitende geben dem Betrieb Gesicht und Stimme. Das funktioniert nur freiwillig, mit ehrlicher Auswahl statt Verpflichtung aller. Der Kurs zeigt, wie Sie mögliche Stimmen ansprechen und was das Unternehmen ihnen zusichern sollte, also Zeit, Themen und Rückendeckung. Sie erarbeiten Leitplanken, die kurz genug sind für den Alltag, und regeln die Zuständigkeit für den Ernstfall.

 

Zielgruppe und Level

  • Inhaberinnen und Inhaber sowie Geschäftsführende von KMU
  • Mitglieder der Geschäftsleitung, die selbst als erste Stimme vorangehen wollen
  • Personalverantwortliche sowie Verantwortliche für Kommunikation oder Marketing, oft in Doppelrolle
  • Teamleitende, die Mitarbeitende bei der Sichtbarkeit begleiten sollen

 

Level: Aufbau. Sie nutzen LinkedIn bereits und haben ein bestehendes Profil.

 

Inhalt

  • Was Menschen im Namen eines Betriebs anders wirken lässt als die Firmenseite
  • Auswahl statt Verpflichtung: wer in Frage kommt, wer es freiwillig will, und welche Rolle die Geschäftsleitung übernimmt
  • Freiwillige gewinnen, ohne Druck zu machen
  • Was das Unternehmen zusichern sollte, also Zeit, Themen und Rückendeckung, und was ausdrücklich nicht
  • Leitplanken und Ernstfall: was nicht nach draussen gehört, wer auf einen kritischen Kommentar antwortet und wann die Geschäftsleitung einbezogen wird

 

Nutzen

  • Sie haben eine begründete Auswahl der Stimmen im eigenen Haus
  • Sie wissen, was Sie den Beteiligten zusichern können und was Sie besser offen lassen
  • Sie reagieren geordnet statt spontan, wenn ein kritischer Kommentar kommt
  • Arbeitshilfen zum Mitnehmen, unter anderem zu Leitplanken, zur Ansprache möglicher Stimmen und zum Austritt einer sichtbaren Person

 

Methode

  • Zwei Referierende, zwei Blickwinkel: die sichtbaren Stimmen und die Organisation im Betrieb
  • Input und Praxisbeispiele aus KMU
  • Fallarbeit an echten Beispielen
  • Gegenseitige Rückmeldung und persönlicher Austausch

 

Informationen für Teilnehmende

  • Eigener Laptop mit Zugang zum persönlichen LinkedIn-Profil
  • Vorkenntnisse: bestehendes LinkedIn-Profil, die Grundfunktionen sind vertrau
  • Wo das Thema an Arbeitsrecht oder Persönlichkeitsschutz grenzt, gibt der Kurs Orientierung; er ersetzt keine Rechtsberatung
  • Im Kurs ist eine Pause mit Verpflegung inklusive.

     

Mitglieder der Wirtschaftskammer Baselland erhalten vergünstigten Zugang. Hier steht eine entsprechende Ticketkategorie zur Auswahl und im Feld «Bemerkungen» muss dann die Mitglieder-Nummer eingegeben werden.

 

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